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Huskies starten mit Hessenderby aus der Deutschland-Cup-Pause

Nach einigen freien Tagen, die die Huskies zum abschalten und regenerieren nutzten, wird es am kommenden Freitag wieder ernst. Um 19:30 Uhr gastieren die Löwen Frankfurt zum Hessenderby in der Kasseler Eissporthalle. Neben der Brisanz, die ein Hessenderby ohnehin in sich trägt, spricht auch der Tabellenstand beider Teams für ein hochklassiges und rassiges Spiel. Aktuell sind Huskies auf Platz 2 und die Löwen als Dritter nur durch zwei Punkte getrennt. Bei den Schlittenhunden steht Philipp Schlager nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung.

Der Blick auf die jüngere Derby-Vergangenheit spricht für die Schlittenhunde. Das Playoff-Viertelfinale der vergangenen Saison entschieden sie klar für sich und auch das erste Duell in dieser Saison, das Summer-Game vor fast 30.000 Zuschauern, ging mit 5:4 nach Verlängerung an die Huskies. Klar, dass die Gäste aus der Mainmetropole auf Revanche aus sind, zumal sie auch ihr zweites Hessenderby in dieser Saison zuhause gegen die Roten Teufel Bad Nauheim verloren.

10 von 15 Spielen gewannen die Südhessen in dieser Saison. Auffällig dabei: Während sie noch in der abgelaufenen Spielzeit nach einem Rückstand von mindestens zwei Toren nie in der Lage waren, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen, entwickelten sie sich in dieser Saison zu echten Comebackern: Bereits sechs Spiele wurden trotz Rückstand noch gewonnen. Topscorer der Löwen ist C. J. Stretch, der aus Rosenheim an den Main wechselte und in 15 Partien bereits 20 Punkte sammelte.

In der Kasseler Eissporthalle werden zu diesem Spiel mehr als 5.000 Zuschauer erwartet. Die Sitzplatzkarten sind bereits so gut wie vergriffen, schnell sein lohnt sich in diesem Fall. Fans, die kein Ticket mehr erhalten haben, können das Spiel jedoch auch per Livestream auf www.sprade.tv verfolgen.

Zwei Tage später, am Sonntag dem 13. November, treten die Kassel Huskies ab 17 Uhr bei den Starbulls Rosenheim an. Das erste Duell in dieser Saison entschieden die Schlittenhunde vor heimischen Publikum knapp mit 4:3 für sich. Seitdem haben sich die Oberbayern aber deutlich stabilisiert und sind – obwohl aktuell lediglich 12. der Tabelle – mittendrin im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze. Die Offensivlast des Teams von Franz Steer tragen insbesondere die Kontingentspieler aus Übersee. Mit Tyler Scofield, Publikumsliebling Tyler McNeely und Greg Gibson führen drei Kanadier die interne Scorerliste an. Dieses spielstarke Trio wird in der Torproduktion unterstützt durch den deutschen Michael Baindl, der bereits acht Mal den Puck ins gegnerische Tor beförderte. Auch Cameron Burt, seines Zeichens Verteidiger und der vierte Kontingentspieler, kommt nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser in Schwung.

Auch das Spiel in Rosenheim wird LIVE bei www.sprade.tv übertragen.

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