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2:1 – Huskies schlagen Löwen knapp

Am 11.11. kam es in der Kasseler Eissporthalle zum zweiten Aufeinandertreffen der laufenden Saison zwischen den Kassel Huskies und den Löwen Frankfurt. Im ewig jungen Hessenderby mussten die Südhessen kurzfristig auf ihre etatmäßige Nummer 1 Brett Jaeger verzichten, der sich beim Warmup verletzt hatte. Ihn ersetzte Ex-Husky Florian Proske.

Doch von dieser Hiobsbotschaft ließen sich die Löwen nicht verunsichern und legten los wie die Feuerwehr. Brett Breitkreuz sorgte bereits nach 82 Sekunden für das 1:0, als er im Powerplay unhaltbar für Markus Keller einnetzte (2.). Und beinahe wäre die kalte Dusche für die Huskies noch kälter ausgefallen, doch ein zweiter Treffer der Löwen fand aufgrund Hohen Stocks keine Anerkennung. Mit dem Verarbeiten des frühen Rückstands hatten die Nordhessen nur in den ersten Minuten Probleme und fanden dann immer besser in die Partie. Chancen durch Pimm (6.) und Downing (9.) blieben jedoch ungenutzt. Angetrieben von 5.126 Zuschauern in der stimmungsvollen Eishalle entwickelte sich eine sehenswerte Partie zwischen beiden Mannschaften. Die Torleute Keller und Proske blieben jedoch wenig gefordert. Einzig und allein Richard Mueller im 2-auf-1 Konter (17.) und Manuel Klinge aus dem Slot (18.). So blieb es bis zum Ende des ersten Abschnitts beim knappen Spielstand von 0:1.

Zu Beginn des zweiten Drittels rückten dann die Torhüter zusehends in den Vordergrund. Zunächst scheiterte Kapitän Manuel Klinge trotz famosem Einsatz an Proske (22.), ehe Löwe Patrick Jarrett auf der Gegenseite nur den Pfosten traf (24.). Postwendend durften dann endlich auch alle Huskies-Fans in der Eishalle das erste Mal jubeln. Michi Christ hatte sich am linken Bullykreis den Puck geschnappt und direkt abgezogen und netzte durch Proskes Hosenträger durch zum 1:1-Ausgleich ein (24.). Und nur drei Minuten später kreisten die Schals in der Eishalle erneut. Jack Downing war in seiner Lieblingsposition im Powerplay am linken Bullykreis freigespielt worden und hämmerte die Scheibe vorbei an Proske in die Maschen (28.). 2:1, das Spiel war gedreht! Doch die Löwen blieben gefährlich. Zunächst traf Brett Breitkreuz mit einem Handgelenksschuss nur das Lattenkreuz (30.) und nur einige Minuten später scheiterte dessen Bruder Clarke frei vor Keller stehend an seinen eigenen Nerven (35.).

Das Spiel blieb also auch zu Beginn des Schlussdrittels offen. Die beste Möglichkeit die Nerven der nordhessischen Eishockeyfans zu beruhigen hatte zunächst Thomas Merl, der nach feinem Zuspiel von Manu Klinge jedoch nur den Außenpfosten traf. Spätestens gegen Mitte des Drittels erlangten dann die Löwen ein optisches Übergewicht und drängten wütend in Richtung Markus Keller. Der behielt jedoch die Übersicht und rettete unter anderem sehenswert gegen Löwe Cespiva (55.). Die letzten Minuten glichen dann einer Abwehrschlacht. Löwen-Angriff um Löwen-Angriff rollte auf das Tor der Huskies, doch diese verteidigten ihr Gehäuse wacker!

Am Ende verließen über 5.000 freudestrahlende Fans die Eissporthalle und feierten ihre Huskies für den zweiten Hessenderby-Erfolg in der laufenden Saison. Zum nächsten Heimspiel laden die Huskies am Sonntag, den 20.11.2016 um 17:00 Uhr gegen die Dresdner Eislöwen.

Spielstatistik von del-2.org

Tim Rosenthal
Huskies-Medienteam

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