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Huskies gegen Bayreuth und Freiburg in der Favoritenrolle

Drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen, zuletzt elf Gegentore gegen Dresden und in Bietigheim. Bei den Kassel Huskies war in den letzten Tagen Sand im Getriebe. Ein Resultat daraus ist, dass der zweite Tabellenplatz zunächst an die Löwen Frankfurt verloren ging, wenngleich der Rückstand lediglich einen Punkt beträgt. Trotz der letzten Niederlagen gehen die Huskies aber favorisiert in die nächsten beiden Spiele.

Bayreuth setzt immer wieder Ausrufezeichen

Am Freitag, den 25. November gastieren die Schlittenhunde beim Aufsteiger, den Bayreuth Tigers. In der Wagner-Stadt herrscht nach dem überraschenden Aufstieg in die DEL2 Eishockey-Euphorie. Die Heimspiele sind gut besucht, mit 2.185 Zuschauern liegt man im Ligavergleich auf Platz 7. Zwar ging das von Sergej Waßmiller trainierte Team als krasser Außenseiter und Abstiegskandidat Nummer 1 in die Saison, aus dieser geringen Erwartungshaltung heraus gelangen jedoch schon einige überraschende Siege. Vor allem zuhause punkten die Oberfranken regelmäßig, zuletzt landete man drei Heimsiege in Folge und quasi bei jedem Heimspiel dieser Saison waren sie mit ihrem Gegner auf Augenhöhe. Lediglich das Duell mit den Dresdner Eislöwen ging nach verschlafenem Anfangsdrittel mit 2:5 relativ deutlich verloren. Die Kassel Huskies erwartet daher ein heißer Tanz, zumal auch das erste Aufeinandertreffen in der Eissporthalle beim 7:5 erst in der Schlussphase zu Gunsten der Nordhessen entschieden wurde.

Freiburg: Saisonziel Klassenerhalt

Zwei Tage nach dem Spiel in Bayreuth sind die Wölfe Freiburg am Sonntag, den 27. November ab 17 Uhr in der Kasseler Eissporthalle zu Gast. Nach dem überraschend frühen Klassenerhalt nahmen die Wölfe im Vorfeld dieser Saison lediglich auf den Positionen der ausländischen Akteure wesentliche Änderungen vor. Der Kern der Mannschaft besteht weiterhin aus deutschen Spielern, meist mit regionalem Bezug. Tabellarisch liegen die Wölfe derzeit voll im Soll, als 11. ist man punktgleich mit dem 10. aus Bayreuth: Kurios: Bisher holten die Breisgauer auswärts mehr Punkte (12) als zuhause (11). Auf fremden Eis zeigten sie dabei wechselnde Gesichter. Auf drei teils klare Niederlagen in Heilbronn, Bad Nauheim und Dresden folgte zuletzt der Überraschungscoup mit einem 3:2-Sieg bei den Bietigheim Steelers, die bis dato zuhause ungeschlagen waren. Ein Wiedersehen gibt es am Sonntag mit Chris Billich, der in der Saison 2013/14 mit den Huskies in die DEL2 aufstieg.

Keine Verletzten bei den Huskies – beide Spiele bei Sprade TV

Personell werden die Huskies nach heutigem Stand unverändert ins Wochenende gehen. Ob Kevin Maginot, der am Dienstag für die Adler Mannheim im Einsatz war, den Schlittenhunden zur Verfügung steht, wird sich kurzfristig entscheiden. Sowohl das Spiel in Bayreuth als auch das Heimspiel gegen die Wölfe Freiburg werden per Livestream auf www.sprade.tv übertragen.

Steffen König
Huskies-Medienteam

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