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Nur noch 5: Am Freitag nach Heilbronn, dann folgen zwei Heimspiele

Für die DEL2-Teams steht das vorletzte Wochenende der laufenden Hauptrunde an. Die Kassel Huskies stecken dabei als Tabellendritter mitten drin im Kampf um das Playoff-Heimrecht. Wegweisend werden dabei vor allem die nächsten beiden Heimspiele gegen die Ravensburg Towerstars (Sonntag, 26.2., 17 Uhr) und die Dresdner Eislöwen (Dienstag, 28.2., 19:30 Uhr). Zuvor führt die Reise aber zu den Heilbronner Falken, bei denen die Huskies am morgigen Freitag ab 20 Uhr aufs Eis gehen.

Falken im Warm-Up-Modus für die Playdowns

Die Falken stehen bereits als Playdown-Teilnehmer fest. Für das Team von Fabian Dahlem geht es daher in den verbliebenen Spielen lediglich darum, die auf Rang 12 liegenden Starbulls Rosenheim abzufangen und sich so das Heimrecht für die erste Playdown-Runde zu sichern. Diesem Vorteil könnte am Ende eine entscheidende Bedeutung zukommen, denn vor allem auf heimischen Eis haben die Falken in dieser Saison das ein oder andere Ausrufezeichen gesetzt. Unter anderem gingen die Bietigheim Steelers, Löwen Frankfurt, Ravensburg Towerstars und die Roten Teufel Bad Nauheim dort als Verlierer vom Eis. Und auch die Kassel Huskies mussten beim ersten Auftritt in Heilbronn eine Niederlage nach Verlängerung einstecken. Die Schlittenhunde haben sich daher auf die Fahnen geschrieben, Revanche zu nehmen und sich in eine gute Ausgangsposition für die beiden folgenden Heimspiele gegen Ravensburg und Dresden zu bringen.

Krinner verleiht den Towerstars Stabilität

Seit Anfang November des letzten Jahres ist Toni Krinner der Chef an der Bande der Ravensburg Towerstars. Er löste den glücklosen Danny Naud ab, der mit seinem Team zu diesem Zeitpunkt sogar auf einem Playdown-Rang lag. Krinner verpasste seiner Mannschaft daraufhin eine defensivere Ausrichtung, außerdem nahmen die Verantwortlichen zahlreiche Personalmaßnahmen vor, wovon auch die Brüder Fabio und Adriano Carciola betroffen waren. Während Adriano bekanntlich wieder für die Kassel Huskies aufs Eis geht, schnürt Fabio für das Oberliga-Team aus Sonthofen die Schlittschuhe. Ein Wiedersehen gibt es unter anderem mit den Ex-Huskies Sören Sturm, Jimmy Hertel und Philipp Schlager. Am letzten Wochenende glänzten die Towerstars um Torhüter Jonas Langmann in ihren Spielen gegen Weißwasser und den SC Riessersee mit zwei Shutouts. Als Tabellensiebter mit fünf Punkten Rückstand auf Kaufbeuren als 6. liegt der direkte Einzug in die Playoffs noch im Bereich des Machbaren.

Der direkte Vergleich spricht in dieser Saison für die Schlittenhunde, die alle drei bisherigen Aufeinandertreffen für sich entscheiden konnten.

Duell auf Augenhöhe mit Dresden

Etwas höhere Ambitionen haben da die Dresdner Eislöwen. Mit nur drei Punkten Rückstand sitzen sie den Kassel Huskies tabellarisch im Nacken und würden die Schlittenhunde liebend gern noch von Rang drei verdrängen. Die Mannschaft von Trainer-Fuchs Bill Stewart zeichnete sich zuletzt insbesondere durch eine bemerkenswerte Heimstärke aus. 13 der letzten 14 Heimspiele wurden siegreich gestaltet, lediglich den Bietigheim Steelers gelang es in dieser Phase, in „Elbflorenz“ zu triumphieren. Mit nur 119 Gegentoren stellen die Eislöwen die drittbeste Defensive der Liga. Neben Topscorer Brendan Cook und Bullykönig Arturs Kruminsch gehört vor allem Verteidiger Mirko Sacher zu den Leistungsträgern der Dresdner. Mit seinen 31 Scorerpunkten liegt er auf Platz 3 der ligaweiten Verteidiger-Topscorerliste. Ins Auge fallen außerdem die starken Special-Teams unseres Gastes vom Dienstag. Eine Erfolgsquote von 22,4 % bedeuten Rang 3 in der Powerplay-Wertung, im Bereich Penaltykilling liegen die Eislöwen mit 85,9 % auf Platz 4.

Alle Spiele werden bei Livestream auf www.sprade.tv übertragen.

Steffen König
Huskies-Medienteam

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