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Huskies verlieren ersten Vergleich mit den Fife Flyers nach Verlängerung

Das fünfte Spiel der laufenden Vorbereitung auf die Saison 2017/18 absolvierten die Kassel Huskies am heutigen Samstag Abend im schottischen Kirkcaldy, wo sie auf die heimischen Fife Flyers trafen, die in der britischen Elite Ice Hockey League aktiv sind. Da Andy Reiss und Kapitän Manuel Klinge die Reise krankheitsbedingt nicht mit antraten und auch die Mannheimer Förderlizenzspieler Phil Hungerecker und Kevin Maginot mit den Adlern in der Champions Hockey League aktiv waren, gingen die Schlittenhunde dezimiert aufs Eis. Jens Meilleur rückte im Sturm auf die Klinge-Position und stürmte neben Lukas Koziol und Braden Pimm.

Die Schotten feierten an diesem Abend ihre Heim-Premiere vor den eigenen Fans und hatten sich einiges vorgenommen. Dies bekamen die Schlittenhunde von Beginn an zu spüren, denn ihre Gegner setzten vor allem auch physische Duftmarken. Markus Keller stand ein ums andere Mal im Fokus. Erst nach gut zehn Minuten zeigten sich die Huskies offensiv präsenter, Müller und Carciola prüften Flyers-Schlussmann Iles. Als sich die anwesenden Fans schon auf ein torloses Remis zur ersten Pause einstellten, schlugen die Huskies jedoch zu. Fünf Sekunden vor der ersten Sirene netzte Mike Little in Überzahl zum 0:1 ein.

Ein Treffer zum psychologisch perfekten Zeitpunkt. Diesen Rückenwind nahm Kassel auch mit ins zweite Drittel. Nach nur 24 Sekunden war es Lukas Koziol, der frei vor Torhüter Andy Iles auf 0:2 stellte. Dies half den Huskies, das Spiel weiter unter Kontrolle zu bekommen; defensiv standen sie nun stabil und setzten im Angriff immer wieder Nadelstiche.

Ein drittes Mal ließ sich Flyers-Torhüter Iles jedoch zunächst nicht überwinden, stattdessen trafen die Schotten kurz vor Ende des Mittelabschnitts erstmals selbst. Chase Schaber überwand Markus Keller nach schöner Kombination aus kurzer Distanz und verkürzte auf 1:2.

Zu Beginn des Schlussabschnitts verpassten die Nordhessen in einer vierminütigen Überzahlphase den dritten Treffer, was sich in der 47. Spielminute rächte. Rechtsschütze Shayne Stockton markierte per Distanzschuss den 2:2-Ausgleich.

 

Fünf Minuten vor Schluss erhielten beide Teams Platz auf dem Eis, da wenige Sekunden nach dem Schotten Sean Beattie auch Alex Heinrich die Strafbank aufsuchen musste. Diesen nutzten die Schlittenhunde aus, Adriano Carciola stocherte kurz darauf den Puck zum 2:3 über die Linie und brachte seine Mannen damit erneut in Führung.

In der Schlussphase drängten die Gastgeber auf den erneuten Ausgleich und nahmen dazu auch ihren Torhüter vom Eis. Der Huskies-Defensivverbund um Torhüter Markus Keller stemmte sich dem entgegen, hielt der Druckphase der Schotten jedoch nur bis 47 Sekunden vor Schluss stand. Nachdem die Nordhessen zwei Möglichkeiten auf den vorentscheidenden Treffer ins leere Tor nicht nutzten, markierte Flyers-Verteidiger Ian Young den 3:3-Ausgleich.

In der auf fünf Minuten angesetzten Verlängerung hielten sich die Gastgeber nicht lange auf. 41 Sekunden waren gespielt, als Peter LeBlanc Markus Keller zum 4:3-Endstand überwand.

Nach einer couragierten Leistung waren die Huskies nah dran am Sieg in Kirkcaldy, den Gastgebern gelang es jedoch, das Spiel in der Schlussphase zu drehen. In nicht mal 24 Stunden, nämlich am morgigen Sonntag ab 19:30 Uhr deutscher Zeit, erhalten die Schlittenhunde jedoch die Möglichkeit, an gleicher Stelle Revanche zu nehmen.

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