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Zwei Spitzenspiele zum Saisonauftakt

Fünf Monate Sommerpause finden am morgigen Freitag für die Kassel Huskies endlich ein Ende. Mit einem Spitzenspiel gegen die Dresdner Eislöwen starten die Nordhessen um 19.30 Uhrin der Eissporthalle in die neue Spielzeit der DEL2. Nach fast sieben Wochen Vorbereitung brennt Huskies-Coach Rico Rossi auf das erste Duell der Spielzeit. „Es ist gut, dass es jetzt losgeht. Die Jungs freuen sich alle, endlich wieder Punktspiele bestreiten zu dürfen und sind hochmotiviert.“

Dass den Huskies ein schwerer Saisonauftakt mit dem Heimspiel gegen die Eislöwen sowie der Partie bei den Bietigheim Steelers am Sonntag bevor steht, sieht der Huskies-Trainer weniger problematisch. „Für uns ist das gleich zum Saisonbeginn ein guter Test, wo die Mannschaft steht“, sagt Rossi, der auch auf die Unterstützung der eigenen Fans hofft. „Das erste Saisonspiel zuhause zu haben ist schön und besonders emotional“, so der Huskies-Coach, der in seine vierte Saison in Kassel geht. Der Kasseler Trainer weiß aber auch, dass es zu Saisonbeginn noch einige Abstimmungsschwierigkeiten geben kann. „Ich erwarte, dass es zwei Spiele mit einem hohen Energylevel, aber natürlich auch noch einigen Fehlern auf beiden Seiten geben wird“

Ein Blick auf die Gegner

Der Vorjahresvierte aus Dresden kommt runderneuert an die Fulda. Nach dem plötzlichen Karriereende von Top-Torjäger Brendan Cook mussten zehn neue Spieler integriert werden. Hinter der Bande ist mit Franz Steer auch ein neues Gesicht, das zuvor zehn Jahre lang die Starbulls Rosenheim trainierte. Im Tor der Eislöwen gab es gar einen kompletten Umbruch. Mit Marco Eisenhut verpflichteten die Dresdner einen jungen Torhüter als neue Nummer Eins. Der 22-Jährige kommt vom ERC Ingolstadt aus der DEL an die Elbe, wo er erstmals nicht als Back-Up auflaufen wird. Mit René Kramer, Petr Macholda, Steve Hanusch und Thomas Pielmeier stehen zudem vier Spieler im Kader, die auch schon das Trikot der Huskies getragen haben. Letzterer soll gemeinsam mit den beiden Neuzugängen Matt Siddall und Nick Huard sowie Martin Davidek die Tormaschinerie der Eislöwen anwerfen.

Mit den Bietigheim Steelers wartet am kommenden Sonntag ab 17 Uhr der Vizemeister auf die Huskies. Der Finalist der vergangenen fünf Jahre erlebte ebenfalls einen großen Umbruch in der Sommerpause. Gleich neun Spieler verpflichtete Steelers-Trainer Kevin Gaudet. Die Abgänge des verletzungsanfälligen David Wrigley (Landshut) sowie von Robin Just (Ravensburg) wurden mit den Verpflichtungen von Tyler McNeely, Norman Hauner und Alexander Preibisch kompensiert, dazu kehrt mit Andrew McPherson ein sehr erfahrener Spieler zurück in die zweite Liga.

Bei den Huskies wird Rico Rossi am Wochenende fast auf den kompletten Kader zurückgreifen können. Erstmals im Huskies-Dress wird Evan McGrath auflaufen, der in der vergangenen Woche von den Adler Mannheim verpflichtet wurde und bei den Huskies die Rückennummer 11 erhält. Toni Ritter, der die komplette Vorbereitung nach einer Operation verpasste, wird jedoch weiterhin ausfallen.

Karten für das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen gibt auf der Homepage der Kassel Huskies, im FanPoint Kassel, den AdTicket-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

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