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Mit Ledlin und Maginot gegen Weißwasser und Bayreuth

Mit einem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse starten die Kassel Huskies am Freitag ab 19.30 Uhr in das zweite Spielwochenende der DEL2. Und das mit einem ungewohnten Gefühl im Rücken, denn erstmals seit der Rückkehr in die zweite deutsche Spielklasse starteten die Huskies mit einem Heimsieg in die Saison. „Wir sind gut in die Saison gestartet, auch wenn wir mehr Punkte hätten holen können“, sagt Huskies-Trainer Rico Rossi angesichts des Heimerfolgs gegen Dresden sowie der Niederlage in der Verlängerung beim Vizemeister, den Bietigheim Steelers.

Mit den Füchsen aus Weißwasser kommt ein Team in die Eissporthalle, mit dem man sich im vergangenen Playoff-Viertelfinale hart duellierte. Mit 4:1 behielten die Huskies die Oberhand und erreichten das Halbfinale, die Duelle gegen die Lausitzer um ihren Headcoach Hannu Järvenpää waren aber allesamt hart umkämpft. Und diese engen Duelle sieht Rico Rossi auch in dieser Saison: „Es ist immer sehr schwer gegen Lausitz zu spielen. Hannu Järvenpää stellt sein Team sehr gut ein und die Lausitzer wollen an den Erfolg der Vorsaison anknüpfen.“ Bereits in ihrem ersten Heimspiel zeigten die Füchse beim 2:0 gegen Freiburg ihre Qualitäten: Defensiv sicher und vorne überzeugten die Neuzugänge. Mit Feodor Boiarchinov traf gleich ein Neuzugang und Ex-Husky für die Lausitzer, die am vergangenen Wochenende nur eine Partie absolvierten, da die Halle in Kaufbeuren erst im Oktober eingeweiht wird. Dabei kommen die Füchse runderneuert nach Kassel. Zwölf Abgänge musste Weißwasser verkraften, darunter die der Topscorer Dennis Swinnen (Ingolstadt), Jeff Hayes, Patrik Parkkonen (beide Karlskoga/Schweden) und Jakub Svoboda (Ravensburg). Mit Anders Eriksson (AIK) und Chris Owens (Fehérvár) kamen jedoch auch gleich zwei Hochkaräter in die Lausitz. Zudem wird der kürzlich verpflichtete Jakub Kania sein Debüt gegen die Huskies geben.

Ungleich schwerer wird es für das Team von Rico Rossi beim Gastspiel in Bayreuth am Sonntag ab 18.30 Uhr. Das Überraschungsteam der Vorsaison knüpfte auch gleich am ersten Wochenende an die starken Leistungen der vergangenen Spielzeit an. Zwar unterlag das Team von Sergej Waßmiller den Wölfen Freiburg in der Verlängerung, gegen den hoch gehandelten SC Riessersee gab es aber einen 4:3-Erfolg vor heimischer Kulisse. Dabei überzeugten Ivan Kolozvary sowie der erst 19 Jahre alte Luca Gläser jeweils mit einem Doppelpack. Deutlich geringer fiel der Kaderumbruch im vergangenen Sommer bei den Oberfranken aus. Acht Spieler verließen den Verein, doch die Stützen um Kolozvary, Andreas Geigenmüller und Torhüter Tomas Vosvrda wurden gehalten. Hinzu kamen mit Michal Bárta und Ziga Pesut zwei Hochkaräter für die Offensive, die beide viel Erfahrung aus der tschechischen ersten Liga und der EBEL mit nach Bayreuth bringen. Verstärkt werden die Tigers auch weiterhin vom Rookie des Jahres aus der Vorsaison, Valentin Busch, der per Förderlizenz von den Nürnberg Ice Tigers ausgestattet ist. Mit Mathias Müller steht zudem ein Ex-Husky seit dieser Saison in den Reihen der Bayreuther. „Die Partie in Bayreuth wird sehr schwer. Bayreuth steht defensiv sehr stark und hat mit Tomas Vosvrada seinen sehr guten Torhüter“, warnt Rico Rossi vor der Partie.

Wie auch am vergangenen Wochenende muss der Kasseler Trainer weiterhin auf den verletzten Toni Ritter verzichten. Dazu wird Phil Hungerecker bei den Adler Mannheim auflaufen. Mit Kevin Maginot kehrt jedoch ein Verteidiger von den Adlern zurück, Mark Ledlin wird sein Debüt in der DEL2 geben.

Karten für das Heimspiel am Freitag gibt es im Internet unter www.kassel-huskies.com, beim FanPoint Kassel sowie allen anderen Vorverkaufsstellen.

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