Hungerecker-Debüt am Wochenende – Kaufbeuren und Bad Nauheim warten

Nachdem James Wisniewski am vergangenen Wochenende zu den Olympischen Winterspielen nach Pyeongchang verabschiedet wurde, stieß Phil Hungerecker unter der Woche zum Team. Er wird die Kassel Huskies als Förderlizenzspieler für fünf Spiele verstärken und anschließend zu den Adler Mannheim zurückkehren.

Weiterhin haben die Schlittenhunde am Donnerstagabend den Lausitzer Füchsen die Freigabe für den Wechsel von David Kuchejda erteilt. Der 30-Jährige wurde nach einem erfolgreichen Tryout erst Ende November von den Schlittenhunden verpflichtet und wechselt nun zum DEL2-Konkurrenten. Cheftrainer Rico Rossi kann ansonsten, abgesehen von Manuel Klinge, auf sein komplettes Team zurückgreifen.

Die Schlittenhunde treffen mit dem ESV Kaufbeuren und den Roten Teufel Bad Nauheim auf zwei Teams, die sich aktuell in sehr guter Verfassung präsentieren. Beide Spiele werden im Livestream auf Sprade TV übertragen.

 

ESV Kaufbeuren (Freitag, dem 9. Februar, 19:30 Uhr, Erdgas Schwaben Arena)

Vor allem auf heimischen Eis läuft es für den ESV Kaufbeuren derzeit rund. In der zu dieser Saison neu eingeweihten Erdgas Schwaben Arena sind die Allgäuer seit acht Spielen unbesiegt, die letzte Niederlage datiert vom 15. Dezember 2017. Auch das erste Aufeinandertreffen mit den Huskies in Kaufbeuren gewann der ESV, Topscorer Sami Blomqvist besorgte in der Verlängerung den entscheidenden Treffer.

Neben Blomqvist sorgen seine finnischen Landsleute Jere Laaksonen und Joona Karevaara  sowie der kanadische Mittelstürmer Charlie Sarault im Sturm für Gefahr.  Eine starke Saison spielt auch der in Wales geborene Joseph „Joey“ Lewis, der in der internen Scorerliste auf Rang 3 platziert ist. Die große Stärke der Allgäuer ist allerdings die Defensive. Mit nur 111 Gegentoren stellen sie die mit Abstand beste Abwehr der Liga. Hauptverantwortlich dafür ist sicherlich Torhüter Stefan Vajs, der mit einer Fangquote von über 92% den besten Wert aller DEL2-Stammtorhüter vorweisen kann.

Für die Huskies wird es am Freitag darum gehen, Rang 4 zu verteidigen, denn im Falle einer Niederlage zögen die Kaufbeurer an den Schlittenhunden vorbei.

 

Rote Teufel Bad Nauheim (Sonntag, dem 11. Februar, 18:00 Uhr, Eissporthalle Kassel)

Am Sonntagabend steigt in der Kasseler Eissporthalle das Hessenderby gegen die Roten Teufel Bad Nauheim. Im Gegensatz zu den Huskies haben die Wetterauer zuletzt ordentlich Selbstvertrauen getankt. Die letzten vier Spiele wurden gewonnen, vor allem auswärts haben sich die Wetterauer stabilisiert. Drei der letzten vier Spiele gestalteten sie siegreich, unter anderem das beim Tabellenführer Bietigheim. Das Team um Cheftrainer Petri Kujala hat insofern die Auswärtsschwäche, mit der man bis Ende November noch zu kämpfen hatte, in den Griff bekommen.

Nach den Abgängen von Esa Lehikoinen und Eric Meland, der zuletzt ohnehin vermehrt im Sturm zum Einsatz kam, verzichten die Roten Teufel in der Abwehr komplett auf Kontingentspieler. Marcel Brandt, der jüngst von der Düsseldorfer EG in die Wetterau wechselte, verstärkte den Defensivverbund aber enorm. Die interne Scorerliste führen mit Cody Slyvester, Mike McNamee James Livingston drei Kanadier an. Zu den Leistungsträgern gehören darüber hinaus die beiden 36-jährigen Dauerbrenner Radek Krestan und Dusan Frosch.

 

Steffen König & David Nolte

Medienteam

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