1:2 – Huskies verlieren Spiel 3 in Frankfurt

Kassel, 18. März 2018. Zum dritten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Löwen Frankfurt erhielten die Kassel Huskies personelle Verstärkung. Von den Hannover Indians stießen Förderlizenzspieler Florian Kraus und Mark Ledlin zum Kader. Ansonsten traten die Schlittenhunde gegenüber den beiden Auftaktsiegen unverändert an.

 

In der vierten Spielminute wurden die Huskies direkt auf dem falschen Fuß erwischt. Eric Stephan spielte Dani Bindels mit einem langen Pass frei, dieser lief frei auf Markus Keller zu und netzte trocken zum 1:0 ein. Kassel tauchte durch Neal und Gron erstmals gefährlich vor Löwen-Torhüter Karjalainen auf, auf der Gegenseite verhinderte Keller gegen Pistilli, Koziol und Clarke Breitkreuz den zweiten Gegentreffer.

 

Pech hatten die Huskies, als Neal in Überzahl in der siebten Minute am Pfosten scheiterte. Den Torerfolg holten die Nordhessen dann aber in der 16. Spielminute nach. Maginot verwertete einen Karjalainen-Abpraller nach Reiss-Schlagschuss zum 1:1. Der finnische Löwen-Schlussmann war eine Minute später gegen Ritters Versuch aus zentraler Position aber wieder zur Stelle.

 

In der Schlussminute des ersten Drittels schlugen die Löwen jedoch nochmal zu. Eine unnötige Müller-Strafe führte zum Frankfurter-Powerplay, das die Löwen 24 Sekunden vor Schluss durch Pistilli zum erneuten Führungstreffer zu nutzen wussten.

 

Den nicht unverdienten Rückstand zur Pause hätten die Huskies im Mittelabschnitt ändern können, sie gestalteten das Drittel überlegen, nutzten aber ihre teils hochkarätigen Tormöglichkeiten nicht. Karjalainen parierte in der 26. Minute stark gegen Povorozniouks verdeckten Schuss und Klöppers Bauerntrick. Klöpper verfehlte wenige Sekunden später das halbleere Tor nach schöner Merl-Vorlage. Und auch Tyler Gron schaffte es nicht, bei seinem Alleingang den Ausgleich zu erzielten.

 

Auch in Überzahl fand der Puck nicht den Weg ins Tor. Meilleurs Rückhandversuch aus kurzer Distanz trudelte knapp am Tor vorbei und Carciolas Schlagschuss endete bei Karjalainen (31.) In der Schlussphase des zweiten Drittels tauchten dann auch die Löwen nochmal gefährlich vor dem Huskies-Tor auf, Keller verhinderte gegen den freien Bindels jedoch den höheren Rückstand.

 

Den Rückenwind aus dem zweiten Drittel nahmen die Huskies zunächst mit in den Schlussabschnitt. Gron zielte nach 45 Sekunden aus dem linken Bullykreis in Überzahl zu hoch und ließ damit eine glänzende Ausgleichschance liegen, da das Tor verwaist war.

 

In der Folge gelang es den Löwen jedoch, das Spiel aus ihrer eigener Defensivzone wegzuhalten und Markus Keller durch Jarrett und Pistilli zu beschäftigen. Durch unnötige Strafzeiten machten sich die Schlittenhunde das Leben in der Schlussphase zudem selbst schwer. In der 57. Spielminute kassierte Sam Povorozniouk zwei Strafminuten plus fünf plus Spieldauer für Stock-Check sowie Stockschlag mit Verletzungspause an Matt Pistilli. Die Gastgeber konnten die Partie nun in Überzahl beenden, mit zusätzlichem Feldspieler für Markus Keller erhielten die Huskies in der letzten Minute trotzdem noch zwei Großchancen auf den Ausgleich. Karjalainen parierte jedoch zunächst gegen den freien Gron und behielt kurz darauf auch im Gewühl gegen Little und Carciola die Oberhand.

Die Huskies mussten sich an diesem dritten Playoff-Spieltag somit knapp geschlagen geben. Spiel vier steigt am kommenden Dienstag, den 20 März ab 19:30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle.

Steffen König

Huskies-Medienteam

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