Huskies siegen in Duisburg

Kassel, 31. August 2018. Zum fünften Testspiel auf die Saison 2018/19 musste Cheftrainer Rico Rossi neben dem erkrankten Matt Neal auch auf Toni Ritter verzichten. Als zwölfter Stürmer rückte Lasse Bödefeld ins Team, der 19-jährige in Hann. Münden geborene Lasse Bödefeld ins Team, der bisher vor allem für das DNL2-Team der Eishockeyjugend Kassel aufs Eis ging.

Bereits in den ersten Sekunden kassierten die Schlittenhunde eine kalte Dusche. Pavel Pisarik enteilte allen Schlittenhunden und überwand auch Marcel Melichercik zum 1:0 für die Gastgeber. Die Huskies antworteten jedoch noch in der Anfangsphase. In Überzahl markierte Richard Mueller per Direktschuss in Überzahl den 1:1-Ausgleich.

Nach ausgeglichener Phase und Torchancen auf beiden Seiten übernahmen die Nordhessen in der Folge das Zepter und drückten auf die erstmalige Führung. Nachdem Krüger, Meilleur, Walters und Gron noch nicht am Ex-Husky im Füchse Tor, Sebastian Staudt, vorbeikamen, gelang dies  Eric Valentin in der 17. Spielminute, indem er freistehend aus zentraler Position zum verdienten 1:2-Pausenstand traf.

Mit ordentlich Rückenwind starteten die Schlittenhunde in den Mittelabschnitt und es dauerte knapp fünf Minuten, bis sich die Überlegenheit auch auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Tyler Gron stellte nach Povorozniouk-Vorlage auf 1:3. Auch in der Folge zeigte Kassel sich überlegen, ein weiterer Torerfolg blieb ihnen jedoch verwehrt. Unter anderem scheiterte Richard Mueller am Gestänge und verpasste damit seinen zweiten Tagestreffer.

Auch im letzten Abschnitt sprach Vieles zunächst für einen ungefährdeten Huskies-Sieg, denn die Schlittenhunde schienen dem vierten Torerfolg näher als die Gastgeber dem Zweiten. Artur Tegkaev änderte mit seinem Treffer zum 2:3-Anschluss jedoch die Stimmungslage (48.), der bereits während des zweiten Abschnitts für Marcel Melichercik eingewechselte Leon Hungerecker musste erstmals hinter sich greifen.

In der Folge agierten die Schlittenhunde zwar nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ und versuchten, aktiv den alten Vorsprung wieder herzustellen. Ein Treffer gelang allerdings nicht, und in der Schlussphase machten sie sich das Leben zudem selbst schwer. Adriano Carciola und Tyler Gron zogen innerhalb weniger Sekunden Strafzeiten, so dass die Füchse mit fünf gegen drei Feldspieler bzw. mit sechstem Feldspieler auf den Ausgleich drängten. Leon Hungerecker und die aufopferungsvoll kämpfende Defensive retteten den knappen 3:2-Erfolg aber letztlich über die Ziellinie.

Steffen König
Huskies-Medienteam

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