Huskies ringen Falken nieder

Mit der Hypothek von drei Niederlagen in Folge empfingen die Kassel Huskies am heutigen Freitag die Heilbronner Falken. Sowohl Huskies als auch Falken waren zunächst sehr gut in die Saison gestartet, konnten den Trend jedoch nicht aufrecht erhalten. Im Duell mit den Ex-Huskies Mirko Pantkowski, Justin Kirsch Derek Damon und Corey Mapes musste Rico Rossi zu allem Überfluss neben Mike Little auch auf die in Wolfsburg weilenden Eric Valentin und Alexander Karachun sowie Andy Reiß verzichten. Dafür kehrte mit Michi Christ eine Kämpfernatur aus dem Kasseler Lazarett in den Kader zurück.
Getrieben vom Willen zur Wiedergutmachung starteten die Huskies wie die Feuerwehr in die Partie. Keine vier Minuten waren gespielt, da klingelte es das erste Mal im Kasten von Pantkowski. Tyler Gron hatte im Powerplay am linken Bully abgezogen und mit etwas Fortune den Puck ins Netz befördert (4.). In der Folge entwickelte sich zwischen beiden Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe. Falken-Angreifer Kyle Helms und Noureddine Bettahar vergaben beste Chancen auf den Ausgleich trotz aussichtsreicher Positionen (13.). Besser machten es wenig später die Nordhessen. In Derek Dinger Schlagschuss von der blauen Linie hielt Carciola kurzerhand die Kelle und fälschte unhaltbar zum 2:0 für die Huskies ab (14.).
Zu Beginn des zweiten Drittels fanden dann auch die Falken den Weg auf die Anzeigetafel. Kevin Lavallee sorgte nach Vorarbeit des omnipräsenten Greg Gibson für den Anschlusstreffer aus Sicht der Neckarstädter. Doch die Huskies zeigten sich unbeeindruckt. Mit feinem Händchen lupfte Oldie Richie Mueller die Scheibe freistehend vor Pantkowski über dessen Fanghand und stellte den alten zwei Tore Vorsprung wieder her (27.). Doch die Falken blieben gefährlich und nutzten etwaige Kasseler Ungenauigkeiten eiskalt aus. So sammelte Falken-Goldhelm Roope Ranta eine vertändelte Scheibe von Melichercik im Slot ein und ließ den zurückgeeilten Zerberus im Kasseler Kasten keine Chance – 3:2.
Der Spielstand zu Beginn des Schlussdrittels versprach also Spannung. Die Gäste drängten immer wieder in Richtung Melichercik, doch der Slowake zeigte sich unbeeindruckt von seinem Lapsus im zweiten Drittel und glänzte wiederholt. Die Befreiung aus Sicht der Huskies gelang allerdings erst, als die Stadionuhr schon merklich gen Null tendierte. Mit einem Schuss ins leere Tor entschied Jens Meilleur (59.) die Partie und sorgte für Jubel auf der Bank auf auf den Rängen.
Damit beendeten die Huskies ihre drei Spiele andauernde Durststrecke und hielten den direkten Konkurrenten aus Heilbronn in der Tabelle auf Abstand. Weiter gehts in der Kasseler Eissporthalle am kommenden Freitag, wenn der ESV Kaufbeuren bei den Kassel Huskies gastiert.
Medienteam der Kassel Huskies

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