0:2 gegen Dresden – Heimfluch der Huskies hält an

Der Heimfluch der Kassel Huskies geht weiter. Beim 0:2 (0:0; 0:2; 0:0) gegen die Dresdner Eislöwen kassierten die Nordhessen die siebte Heimpleite in Serie.

Von Beginn an entwickelt sich ein zerfahrenes Spiel zwischen den Huskies und den bislang auswärtsschwachen Eislöwen. Erst nach einer Halbchance von Martin Davidek (5.) kam langsam Fahrt in die Partie. Jens Meilleur fälschte eine Hereingabe von Andy Reiss knapp am Gehäuse vorbei, Trivino scheiterte mit einem Bauerntrick an Marco Eisenhut. Auf der Gegenseite bauten die Eislöwen aber immer mehr Druck auf das Gehäuse von Marcel Melichercik auf. In Überzahl scheiterte Harrison Reed zunächst am Huskies-Torhüter (13.), ehe Davidek kurz darauf den Pfosten traf. Die Huskies brauchten bis zum Ende des Drittels, um wieder zu Chancen zu kommen. Aber sowohl Richie Mueller bei einem Konter (18.) als auch Sam Povorozniuk (20.) in doppelter Überzahl verfehlten das Gehäuse.

Statt den Schwung aus der Überzahl mitzunehmen, übergaben die Hausherren aber den Eislöwen im zweiten Drittel das Zepter. In Überzahl scheiterten Thomas Pielmeier und Harrison Reed an Melichercik (24.), Reed traf kurz darauf in numerischer Überlegenheit vor dem leeren Tor nur den Pfosten (30.), Hanusch schoss nach feinem Solo am Tor vorbei. Der Aufwand der Eislöwen wurde aber belohnt, als Dennis Palka aus dem Gewühl vor dem Tor Melichercik zum 1:0 überwand (33.). Und die Huskies? Die brauchten erneut lange, um ins Spiel zu finden. In Überzahl wurde Reiss stark von Corey Trivino in Szene gesetzt, scheiterte aber an Eisenhut (34.). Nur eine Minute später hatten die 2489 Zuschauer den Torschrei auf den Lippen, Jens Meilleur traf vor dem leeren Tor aber nur den Pfosten. Und als sich Fans und Huskies schon in der Pause sahen, schlugen die Eislöwen nochmal zu. Drei Sekunden vor Ende des Drittel landete in Schlenzer von Georgijs Pujacs zum 0:2 im Toreck.

Mit deutlich mehr Schwung kamen die Huskies aber in den letzten Abschnitt. Nach gutem Solo scheiterte Jace Hennig an Eisenhut, den Nachschuss von Ritter blockte ein Eislöwe kurz vor der Linie. Wenig später waren die Eislöwen erneut mit Fortuna im Bunde. In Überzahl kam Meilleur frei vor dem Tor zum Schuss, scheiterte aber erneut am Pfosten. (47.). Auch in einer erneuten Überzahl war den Huskies das Bemühen nich abzusprechen, aber egal ob Trivino, Mueller, Heinrich oder Little (51./52.), die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Stattdessen trafen fast die Eislöwen mit ihrer ersten Chance im Schlussabschnitt. Nach feinem Pass von Jordan Knackstedt tauchte Nick Huard alleine vor Melichercik auf, scheiterte aber am starken Kasseler Schlussmann (54.).Auf der Gegenseite haderten die Hausherren weiter mit der Chancenverwertung. Nach einer starken Kombination kam Mueller frei vor dem Tor zum Schuss, verzog aber knapp (57.). Es war die letzte Chance in einem Spiel, in dem die Huskies erneut zu viele Chancen liegen ließen und damit seit dem 12. Oktober weiter auf einen Heimsieg warten.

 

Die Statistik zum Spiel gibt es hier.

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