Erst Heimspiel-Doppel, dann nach Bietigheim

Kassel, 25. Dezember 2018. Zum Jahresausklang stehen für die Kassel Huskies drei Spiele innerhalb von fünf Tagen auf dem Programm. Zunächst werden am 26. bzw. 28. Dezember, jeweils um 19:30 Uhr, die Lausitzer Füchse und der Deggendorfer SC in der Eissporthalle erwartet, ehe die Reise am 30.12. zu den Bietigheim Steelers führt.

Für die restlichen Heimspiele bieten die Kassel Huskies weiterhin die X-MAS-Card an, die ab dem morgigen Heimspiel gilt.

Die X-MAS Card ist eine „Last-Minute“-Dauerkarte, die für die restlichen zwölf Hauptrundenspiele ab dem 26. Dezember 2018 gilt. Der Inhaber bekommt dabei 12 Spiele zum Preis von 10,5! Weiterhin profitiert der Inhaber von den Vorteilen einer Dauerkarte, wie z.B. einem vorzeitigen Einlass oder auch dem Vorkaufsrecht für Playoffs, Pre-Playoffs oder Playdowns.

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Die kommenden drei Huskies-Gegner im Kurz-Portrait:

Lausitzer Füchse (Mittwoch, 26. Dezember, 19:30 Uhr, Kasseler Eissporthalle)

Die Lausitzer Füchse gehören zweifelsohne zu den Überraschungsteams der laufenden Saison. Quasi beispielhaft für diesen Status steht Torhüter Olafr Schmidt. Der 23-jährige Deutsch-Kanadier galt bis zu Saisonbeginn noch als unbeschriebenes Blatt, da er in den letzten beiden Jahren lediglich in der Oberliga Nord für die Preußen Berlin zum Einsatz kam. Schmidt gelang es jedoch mit starken Leistungen, sich als Stammtorhüter festzuspielen, so dass für Maximilian Franzreb derzeit nur die Backup-Rolle bleibt.

In der Verteidigung verstärkten sich die Füchse zuletzt mit dem offensivstarken Joel Keussen, der den Kanadier Chris Owens im Vorwärtsgang entlastet. Jakub Kania, Mychal Monteith und Steven Bär verkörpern hingegen die solide Defensivarbeit.

Den Verantwortlichen gelang es außerdem, die Leistungsträger im Angriff zu halten und mit erfahrenen Kräften zu verstärken. Anders Eriksson und Jeff Hayes sowie die Ex-Huskies Feodor Boiarchinov und David Kuchejda waren bereits in der letzten Saison für Weißwasser aktiv – Jordan George, Steve Saviano und Clarke Breitkreuz sorgen dazu für deutlich mehr Tiefe im Kader.

Nach etwas mehr als der Hälfte der Hauptrunde hat sich das Team von Cheftrainer Corey Neilson in den Top 4 festgesetzt, sogar die Tabellenspitze erscheint in Reichweite. Acht der letzten neun Spiele wurden erfolgreich gestaltet.

Deggendorfer SC (Freitag, 28. Dezember, 19:30 Uhr, Kasseler Eissporthalle)

Der klangvollste Name des Aufsteigers aus Niederbayern ist wahrscheinlich im Tor zu finden. Mit Jason Bacashihua gelang Anfang November die Verpflichtung eines dekorierten Schlussmannes, der bereits in der NHL zum Einsatz kam, in der AHL die Meisterschaft gewann und drei Jahre lang das Tor der Straubing Tigers in der DEL hütete. Der 36-Jährige erwies sich bisher als starker Rückhalt des DSC, der bei seinen Vorderleuten auf eine physische Abwehr baut. Mathias Müller, Alex Roach und Christopher Kasten erfüllen diese Eigenschaften, der derzeit verletzte Kapitän Christoph Gawlik und Youngster Max Gläßl sind für die Offensive zuständig.

Im Angriff hoffte das Team von Cheftrainer John Sicinski eigentlich auf die Genialität von Zweitligalegende Justin Kelly. Der 37-jährige Spielmacher konnte bisher verletzungsbedingt allerdings erst zwölf Spiele absolvieren. Umso wichtiger, dass der DEL-erfahrene Christoph Gawlik vor Weihnachten sein Comeback nach sechswöchiger Verletzungspause feierte. Die Last der Torproduktion liegt jedoch derzeit auf drei altgedienten Oberligacracks: Kyle Gibbons und Curtis Leinweber führen die interne Scorerwertung an, bester Torschütze ist der 36-jährige, nur 1,70 Meter große Andrew Schembri, der zudem schon zwei Mal die ligaweite Wahl zum Tor des Monats gewann.

Bietigheim Steelers (Sonntag, 30. Dezember, 17 Uhr, Egetrans Arena)

Hugo Boisvert, ehemaliger Kapitän und Co-Trainer der Kassel Huskies, trat im Sommer im Bietigheim die Nachfolge von Kevin Gaudet an, der zuvor als Cheftrainer die erfolgreichste Zeit der Steelers-Clubgeschichte prägte.

Aktuell kämpfen die Baden-Württemberger tabellarisch um den Anschluss an das Führungsquartett, zu inkonstant präsentierte sich die Mannschaft von Topscorer Matt McKnight im bisherigen Saisonverlauf. Beispielhaft dafür stehen die beiden bisherigen Aufeinandertreffen mit Kassel. Während die Huskies Spiel 1 in Bietigheim mit 8:3 gewannen, konterten die Steelers in Kassel mit einem ebenso klaren 6:1-Erfolg.

Neben dem erwähnten Matt McKnight stehen weitere erfahrene Akteure im Bietigheimer Kader. Max Prommersberger und Bastian Steingroß bilden bereits seit der Saison 2014/15 ein gemeinsames Verteidigungspärchen, Ex-Nationalspieler Niki Goc und der US-Amerikaner Willie Corrin ersetzten die Oldies Dominic Auger, Rob Brown und Adam Borzecki.

Ebenfalls für Erfahrung pur stehen die Angreifer Freddy Cabana und Marcus Sommerfeld. Dazu präsentieren sich Norman Hauner, Shawn Weller und Tyler McNeely weiterhin als eingespieltes Trio. Der pfeilschnelle Alexander Preibisch kann nach schwieriger letzter Saison in dieser Spielzeit auch punktetechnisch überzeugen. Tempo bringen außerdem auch Benjamin Zientek und Max Lukes ins Spiel.

Steffen König

Pressesprecher

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