5:2 gegen Weißwasser – Huskies feiern dritten Sieg in Serie

Die Formkurve der Kassel Huskies zeigt weiter nach oben. Beim 5:2 (1:1; 1:0; 3:1) gegen die Lausitzer Füchse feierten die Huskies ihren dritten Sieg in Serie. Ohne Marcel Melichercik mussten die Huskies in die Partie gegen den Tabellenzweiten gehen. Dafür hütete Leon Hungerecker wie schon beim Sieg in Frankfurt das Huskies-Gehäuse.

Beflügelt vom Sechs-Punkte-Wochenende startete der Gastgeber in die Partie. Nur Sekunden nachdem ein Schlagschuss von Andy Reiss das Ziel verfehlte, eroberten Corey Trivino und Richie Mueller in der Angriffszone die Scheibe und Mueller überwand Olafr Schmidt mit einem Rückhandschuss zur frühen Führung. Diese hätte noch höher ausfallen können, aber Adriano Carciola (4.) und Tyler Gron (5.) verpassten den Treffer nur knapp. Auf der Gegenseite aber kamen die Gäste immer besser ins Spiel Ein Scheibenverlust in der eigenen Zone eröffnete Steve Saviano die Riesenchance zum Ausgleich, er scheiterte aber an Leon Hungerecker (7.). Nachdem Saviano zwei Mal erneut in Hungerecker seinen Meister fand (9.) lief die Partie überwiegend nur noch in eine Richtung und so fiel folgerichtig auch der verdiente Ausgleich. Nach einem Gewühl vor dem Tor bekamen die Huskies die Scheibe nicht weg und Fabian Dietz überwand den chancenlosen Leon Hungerecker im kurzen Eck.

Auch im zweiten Drittel hatten die Gäste zunächst Oberwasser, die Huskies-Defensive stand aber nun besser sortiert. Bei einem Solo von Jeff Hayes war Hungerecker aber ebenso auf dem Posten (25.) wie bei einem abgefälschten Schuss von Dietz (28.). Die Huskies, sie brachten einige Minuten, um sich ins Spiel zu kämpfen. Ein gewaltiger Schlagschuss von Richie Mueller war das Signal zum Angriff auf das Lausitzer Gehäuse (30.), das Sébastien Sylvestre nur eine Minute später krönte. Der Neuzugang legte sich den Puck durch die Beine vorbei an seinem Gegenspieler und überwand Schmidt mit einem platzierten Schuss ins Eck zur 2:1-Führung – der dritte Treffer im dritten Heimspiel für Sylvestre. Der Lausitzer Torhüter rückte auch in der Folgezeit in den Mittelpunkt, war aber bei Schüssen von Toni Ritter (33.), Mueller und Silvestre (34.) auf dem Posten. Auf der Gegenseite aber arbeiteten die Gäste am Ausgleich. In Überzahl scheiterten sowohl Hayes als auch Clarke Breitkreuz am erneut starken Leon Hungerecker (37./38.)

Nur wenige Sekunden waren im Schlussabschnitt gespielt, als die Schals der 3527 Zuschauer erneut kreisten. In der ersten Überzahl setze Adriano Carciola zum Solo an, umkurvte drei Spieler und überwand Schmidt mit einem trockenen Handgelenksschuss (41.). Ein Treffer, der den Huskies richtig Schwung verlieh, aber Schmidt war bei den guten Chancen von Mueller (42.) und Derek Dinger (44.) auf dem Posten. Nur kurz darauf war der Lausitzer Rückhalt aber erneut bezwungen. Corey Trivino probierte es mit einem Handgelenksschuss aus der Halbdistanz und überwand Schmidt zum 4:1 – ein Treffer, bei dem der Gästekeeper nicht sonderlich gut aussah (45.). Die Gäste aber zeigten Moral und kamen nur zwei Minuten später zum Anschlusstreffer. Nach einem Schuss von Jordan George waren die Huskies unsortiert und Clarke Breitkreuz verwertete den Abpraller. Die Gäste witterten Morgenluft, scheiterten aber immer wieder an einem Mann: Leon Hungerecker. Der junge Kasseler Torhüter zeigte hervorragende Reflexe bei Schüssen von Joel Keussen (49.), Hayes (55.) und George (56.) und hatte das Glück des Tüchtigen, dass Fabien Dietz in Unterzahl nur den Pfosten traf. Gästetrainer Corey Neilson riskierte in der Schlussphase alles und nahm bereits drei Minuten vor dem Ende Olafr Schmidt vom Eis. Das Risiko wurde aber nicht belohnt, Mike Little traf vom Mittelpunkt in das verwaist  Lausitzer Tor zum Endstand.

Die Statistik zum Spiel gibt es hier

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