3:7 – Huskies wachen in Bad Tölz zu spät auf

Personell unverändert gegenüber dem Derbysieg gegen Frankfurt, aber mit gut 700 Fans im Rücken traten die Huskies am 25. DEL2-Spieltag bei den Tölzer Löwen an. Der Start in die Partie gelang glänzend, bereits in der 2. Spielminute bugsierte Patrick Klöpper die Scheibe zum 0:1 über die Linie. Die Gastgeber zeigten sich jedoch unbeindruckt, vor allem das Duo Vihko/Rodman tauchte immer wieder gefährlich vor Markus Keller auf. In der 9. Spielminute glichen die Löwen verdientermaßen aus, einen Schlagschuss von Beppo Frank fälschte Michael Christ unabsichtlich, aber unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ab.

Auch in der Folge zeigten sich die „Buam“ aus Bad Tölz offensiv präsenter, Markus Keller ließ sich bis zur ersten Pause allerdings nicht mehr überwinden.

Auch der Mittelabschnitt zeigte engagierte, bissige Löwen, die die Huskies kaum in den Griff bekamen. Zwar glich Maginot postwendend die 2:1-Löwenführung zum 2:2 per abgefälschtem Schlagschuss aus, im Anschluss drückten aber weiter die Gastgeber aufs Tempo und zogen den Huskies mit drei Treffern innerhalb von gut vier Minuten den Zahn. Schlager und Kolacny in Überzahl sowie St. Jacques mit einem überraschenden Schlenzer aus dem linken Bullykreis sorgten für eine 5:2-Führung.

Dazu wurden auch nonverbale Duftmarken ausgetauscht. Nach einem mutmaßlichen, aber ungeahndeten Foul von Braden Pimm an einen Löwen-Spieler stürmte Maximilian Hörmann auf ihn zu, woraufhin sich beide einen Faustkampf lieferten. Beide wanderten anschließend mit 2+2+10 Minuten auf die Strafbank. Eine erhebliche Schwächung der ersten Sturmreihe der Huskies, denen es bis zur zweiten Pause nicht gelang, den Anschlusstreffer zu erzielen.

Zum letzten Drittel stellte Rico Rossi die Formationen um und agierte mit vier Stürmern und einem Verteidiger, um den Offensivdruck zu erhöhen. Dies gelang auch, die Gäste erspielten sich einige gute Einschussmöglichkeiten, die aber allesamt vom starken Löwen-Schlussmann Mechel vereitelt wurden.
Die Vorentscheidung fiel dann nach knapp 50 Minuten. Hannes Sedlmayr krönte einen Konter mit dem Tor zum 6:2, woraufhin Leon Hungerecker eingewechselt wurde und seine ersten Spielminuten im Tor der Schlittenhunde erhielt.

In der Schlussphase bekamen die gut 2.600 Fans noch zwei weitere Tore zu sehen, Maginot für Kassel und St. Jacques für die Gastgeber netzten nochmal ein und sorgten für den 3:7-Endstand aus nordhessischer Sicht.

Steffen König
Huskies-Medienteam

Beitrag teilen: