Huskies wollen wieder siegen

Kassel, 2. November 2018. Null Punkte stand nach dem letzten Wochenende auf dem Konto der Huskies. Im Ergebnis sicherlich enttäuschend, dennoch zeigten die Schlittenhunde vor allem in der Partie gegen die Roten Teufel Bad Nauheim eine Leistungssteigerung gegenüber den vorherigen Spielen. Huskies-Headcoach Bobby Carpenter kann bzw. muss für die Spiele gegen die Löwen Frankfurt (Freitag, dem 2. November 2018, 19:30 Uhr in Kassel) und bei den Tölzer Löwen (Sonntag, 4 November, 18:30 Uhr) auf einen veränderten Kader zurückgreifen. Neu dabei ist neben Debütant Mark MacMillan auch Förderlizenzspieler Alexander Karachun. Adriano Carcola und Sam Povorozniouk fallen jedoch verletzt aus, zudem kommt Valentin Busch in Wolfsburg zum Einsatz.

Happy Hour und Trikotversteigerung zum Hessenderby

Die Kassel Huskies laden ihre Fans vor dem Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt zum Vorglühen in die Championsbar ein. Diese ist ab 17 Uhr geöffnet, Getränke gibt’s zum halben Preis. Und wer im Halloween-Kostüm zum Spiel kommt, kann bei der Kostümprämierung tolle Preise gewinnen – unter anderem VIP-Karten. Meldet euch dazu einfach in der ersten Drittelpause bei Sven Breiter an der Sprecherkabine.

Außerdem werden die original Halloween-Trikots versteigert. Angeboten werden die Jerseys von Sam Povorozniouk, Richie Mueller, Alexander Heinrich, Derek Dinger, Mike Little, Adriano Carciola (game issued), Marco Müller, Michi Christ, Matt Neal, Nick Walters, Leon Hungerecker und Tim Lucca Krüger. Sechs Trikots werden ab 18:30 versteigert, sechs weitere nach dem Spieltagstalk in der Championsbar im Anschluss an das Spiel. Bezahlt werden kann nur in bar, die Trikots werden nach dem Spiel von den jeweiligen Spielern persönlich übergeben.

Junge Löwen im Höhenflug

Mit der Verpflichtung von Sportdirektor Franz-David Fritzmeier schlugen die Löwen Frankfurt in ihrer Personalpolitik einen neuen Weg ein, mit klarem Fokus auf dem Einbau junger, talentierter Spieler. Auch das Trainergespann ist verhältnismäßig jung, mit den gleichberechtigten Trainern Matti Tiilikainen und Marko Raita sowie Torwarttrainer Valtteri Salo hat ein finnisches Trio das Sagen hinter der Bande und auf dem Eis.

Die Brüder Magnus und und Maximilian Eisenmenger, Mike Fischer, Leon Hüttl oder Ex-Husky Lukas Koziol sind nur einige der erwähnten Talente, die in dieser Spielzeit für die Löwen auflaufen. Im Rahmen einer Kooperation mit den Kölner Haien wurden zudem acht Spieler mit einer Förderlizenz für die Löwen ausgestattet. Trotz des Projekts „Jugend forscht“ passt die Mischung im Löwen-Kader, denn mit Kapitän Adam Mitchell und Eduard Lewandowski führen zwei deutsche Akteure jenseits der 30 das Team an. Verletzungsbedingt konnten die Südhessen zuletzt nur auf zwei Kontingentspieler zurückgreifen. Während Verteidiger Dan Spang und Topscorer Matt Pistilli mit von der Partie waren, fielen neben dem langzeitverletzten Antti Kerälä und Mathieu Tousignant zwei Mittelstürmer aus.

Die Löwen Frankfurt rangieren derzeit auf Tabellenposition zwei. Heraus stach bisher unter anderem das Powerplayspiel. Eine Erfolgsquote von 25,7 % ist der Topwert im ligaweiten Vergleich. Auch die Kassel Huskies machten mit dieser Qualität bereits Bekanntschaft: Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison drehte Frankfurt das Spiel gegen die Huskies nach 1:2-Rückstand mit vier Powerplaytreffern innerhalb von knapp sechs Minuten.

Gelingt ein Sieg in Bad Tölz?

Es mag vielleicht übertrieben sein, bereits von einem „weeArena-Fluch“ zu sprechen, trotzdem gab es für die Kassel Huskies bei ihren bisherigen Auftritten in der Heimstätte der Tölzer Löwen nichts zu holen. Mit 3:7 und 2:3 gingen die beiden Aufeinandertreffen in der letzten Spielzeit verloren. Höchste Zeit also für ein Erfolgserlebnis, denn der letzte Sieg einer Kasseler Mannschaft in Bad Tölz liegt über 32 Jahre zurück. In der Aufstiegsrunde zur Eishockeybundesliga siegte die ESG Kassel durch Tore von O’Brien, Langlois (je 2x), Trzecak, und Rybin mit 6:2.

Gegenüber der letzten Saison präsentieren sich die Tölzer Löwen nun verbessert. Chef an der Bande ist Markus Berwanger, zu seinen Leistungsträgern zählen neben den Kontingentspieler Kyle Beach und Stephen MacAulay auch Libor Dibelka, der vom SC Riessersee kam, und Ex-Husky Philipp Schlager. Die beiden Letztgenannten griffen erst vor kurzem nach längerer Verletzungspause ins Spielgeschehen ein. Darüber hinaus ist das Team geprägt von Tölzer Eigengewächsen

Im bisherigen Saisonverlauf erwiesen sich die Löwen als echte Wundertüte. Erfolge wie gegen die Löwen Frankfurt, die Dresdner Eislöwen oder den EHC Freiburg stehen Rückschläge wie die 2:9-Klatsche in Frankfurt oder auch Heimniederlagen gegen Crimmitschau und Bad Nauheim gegenüber. Auch das erste Aufeinandertreffen mit den Huskies verloren die Bayern, in der Kasseler Eissporthalle endete das Spiel 2:6 aus Sicht der Löwen.

Beitrag teilen: