Huskies bleiben in Bad Tölz sieglos

Kassel, 04. November 2018. Da Förderlizenzspieler Alexander Karachun für die Grizzlys Wolfsburg zum Einsatz kam, mussten die Kassel Huskies die Reise nach Bad Tölz ohne den Flügelstürmer antreten. Jannik Woidtke nahm dessen Platz in Reihe drei neben Jace Hennig und Michael Christ ein, Lasse Bödefeld stürmte wieder mit Tim Lucca Krüger und Bastian Schirmacher. Im Tor startete Leon Hungerecker.

Früh gerieten die Schlittenhunde in Rückstand. Schlager aus kurzer Distanz (3.) und Dibelka per Einzelaktion (9.) brachten die Tölzer Löwen jeweils in Überzahl mit 2:0 in Front. Chancen auf den ersten Torerfolg gab es für die Huskies vor allem im zweiten Abschnitt des ersten Drittels, nachdem MacMillan und Mueller in der Anfangsphase einen Zwei-auf-Eins-Konter nicht erfolgreich abschließen konnten.: Müllers abgefälschter Schlenzer ging knapp am Tor vorbei, Gron scheiterte nach seinem Solo an Mechel und Reiss‘ Schlagschuss nach Ritter-Zuspiel ging über das von Andreas Mechel gehütete Tor.

Die Huskies kamen deutlich angriffslustiger aus der ersten Pause. Mueller per Drehschuss und Gron nach Neals Ablage prüften Andreas Mechel früh. Auf der Gegenseite war auch Leon Hungerecker gegen Pauli und Dibelka zur Stelle.

Mehr Tormöglichkeiten konnten aber Kassel in dieser Phase verbuchen. MacMillan und Neal aus kurzer Distanz sowie Little aus dem hohen Slot verpassten noch den Anschlusstreffer, in der 37. Spielminute brachte Jannik Woidtke seine Mannen aber erstmals auf die Anzeigetafel. Nach schönem Hennig-Pass zog er zum Tor und überwand Mechel mit einem trockenen Schuss durch die Hosenträger.

Nach der zweiten Pause gelang es den Huskies erneut, mit Druck aus der Kabine zu kommen und diesmal belohnten sie sich direkt. Mechel konnte Grons Schuss noch parieren, Little netzte den Rebound per Schlagschuss aber zum 2:2-Ausgleich ein (42.).

Auch in der Folge hatten die Schlittenhunde mehr vom Spiel und waren dem Führungstreffer näher als die Tölzer Löwen, ein Doppelschlag zog das Momentum aber wieder auf die Seite der Gastgeber. Dibelka und Schlager sorgten innerhalb einer Spielminute für den Zwischenstand von 4:2.

Von diesem Nackenschlag erholten sich die Huskies nicht mehr. Zwar hatten Meilleur und Gron nochmal den Anschlusstreffer auf dem Schläger, die Wende gelang aber nicht. Muellers Shorthander eine Sekunde vor Schluss zum 4:3 bedeutete nur noch Ergebniskosmetik.

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