Derbysieg unterm Weihnachtsbaum

Zum dritten Hessen-Derby der laufenden Saison trafen sich die Löwen Frankfurt und die Kassel Huskies am heutigen Abend in der Eissporthalle am Frankfurter Ratsweg. Die ersten beiden Vergleiche hatten die Südhessen klar für sich entschieden, so dass die Mannen von Huskies-Coach Tim Kehler mit einer extra Portion Motivation ins Spiel gingen. Verzichten musste Kehler dabei auf Zerberus Marcel Melicherčík, der angeschlagen pausierte.

Den besseren Start in die Partie verzeichneten die Gastgeber. Bereits kurz nach dem ersten Bully war es Dominik Meisinger, der Melicherčíks Vertreter Leon Hungerecker erstmals prüfte. Defensiv standen die Huskies aber gewohnt gut und ließen auch in numerischer Unterzahl wenig Chancen zu. Offensiv blieben die Nordhessen jedoch zunächst blass und konnten ihre Chancen durch Carciola (15.) und Ritter (17.) nicht verwerten. Erst mit der Schlusssirene wurde es vor dem Kasten von Bastian Kucis nochmal hektisch, doch auch im Verbund vermochte es die Kasseler Offensive nicht den Puck zum 0:1 im Tor unterzubringen.

Im zweiten Drittel drehte dann auch der Kasseler Sturm auf. Kurz nach Wiederbeginn war es Jens Meilleur, der im Powerplay den Rebound eines Löwen-Verteidigers nutzte und die Huskies mit 0:1 in Führung brachte (22.). Und die Huskies blieben gefährlich, doch sowohl Povorozniouk (24.) als auch Krüger (26.) konnten ihre aussichtsreichen Chancen nicht in etwas zählbares ummünzen. Und auch die Löwen blieben aktiv. In der 33. Minute scheiterte Maxi Faber zunächst an Hungerecker, doch bei der von Tousignant abgefälschten Scheibe in Frankfurter Überzahl wenige Sekunden später, hatte auch der fehlerfreie Kasseler Zerberus nichts mehr entgegenzusetzen – 1:1 (33.). Doch wer nun glaubte, die Huskies würden den Kopf in den Sand stecken, sah sich getäuscht. Kaum eine Minute später war es Corey Trivino, der nach herrlicher Vorarbeit von Ex-Löwe Richie Mueller die Kasseler Führung zurückeroberte (34.).

Mit dem knappen Zwischenstand ging es dann auch ins letzte Drittel. Hier entwickelte sich eine Schlussphase, die Spitz auf Knopf stand. Immer wieder rackerte die Kasseler Defensive die Scheiben aus dem Drittel, immer wieder rannte die Offensive der Löwen neu an. Doch auch mit dem Extra-Feldspieler kurz vor Schluss vermochte den Löwen der Ausgleich nicht mehr gelingen, so dass die Huskies schlussendlich mit 1:2 am Main triumphierten und den mitgereisten Huskies-Fans einen schönen Vorabend des Weihnachtsfestes bescherten.

Medienteam der Kassel Huskies

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